Akademie-5
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Wir alle wünschen uns, nicht nur körperlich bis ins hohe Alter fit und leistungsfähig zu bleiben, sondern wir möchten darüber hinaus auch unsere geistige Gesundheit möglichst lange auf ein hohes Niveau halten können. Um das zu erreichen, sollten Sie nicht nur ein Leben lang wissbegierig und neugierig auf Neues sein, sondern Sie sollten sich dazu noch möglichst viel bewegen, am besten draußen an der frischen Luft.

Ihr Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel und bei einer Unterforderung reagiert es genauso wie Ihre Muskeln mit „Abbauprozessen“ und damit mit Leistungsminderung. Als anerkannt gilt inzwischen, dass ein „Leben in Bewegung“, gerade in den mittleren Lebensjahren, das Risiko im Alter an Demenz zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Bewegung fördert die Stoffwechselleistung des Gehirns, sodass Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gehirn verbessert und schädigende Stoffwechselendprodukte schneller abtransportiert werden können. Je kürzer diese Kontakt mit den empfindlichen Nervenzellen haben, umso besser für deren Gesundheit. Außerdem läuft unter Bewegung, genau wie auch in den Muskelzellen, der Zuckerstoffwechsel der Nervenzellen runder. Insulinresistenzen und Verzuckerungsprozesse, die wichtige Gehirn Eiweiße degenerativ verändern können, wird entgegengewirkt. Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer wird vorgebeugt.

Aber körperliche Bewegung kann noch viel mehr im Gehirn bewirken: Durch körperliche Aktivität werden neue Nervenzellen und auch die Verbindungen unter ihnen neu gebildet. Darüber hinaus entstehen bei körperlicher Aktivität, genauso wie im Muskel- oder Herzgewebe, kleine, neue Blutgefäße zwischen den Zellen, die ebenfalls die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung steigern. Es werden also nicht nur mehr „Straßen“ geschaffen, sie werden auch noch immer weiter ausgebaut, sodass der „Verkehrsfluss“, die Denkleistung, ständig gesteigert werden kann. Gerade im Ausdauersport hat man in dieser Hinsicht sehr gute Ergebnisse erzielt. Und damit ist nicht gemeint, dass Sie fortan jeden Tag 5 oder 10 km joggen müssen. Positive Effekte, die das Gehirn leistungsfähig halten und degenerativen Erkrankungen vorbeugen, werden schon durch sportlich-stramme Sparziergänge erzielt.

Aber auch Sportarten wie Tanzen, Jonglieren und Ballsport wirken positiv auf die Gehirnleistung und stärken Ihre geistige Alltagskompetenz. Das Zusammenwirken von Informationsaufnahme, Nervensystem und Muskeln wird verbessert. Gerade „Überkreuz-Übungen“ beim Jonglieren oder Tanzen fördern das Zusammenspiel von rechter und linker Gehirnhälfte und damit Ihre Koordinationsfähigkeit. Sogenanntes „Dual-Tasking-Training“, wie z.B. „Brain Walking, bei dem mentale Aufgaben mit leichten Bewegungseinheiten kombiniert werden, erweitern Ihre Gehirn-Ressourcen für Mehrfachaufgaben. Des weiteren fördern Übungen aus dem Bereich der „Life Kinetik“ das Gehirn durch ungewohnte koordinative, kognitive und visuelle Aufgaben immer wieder neu heraus und begünstigen damit ebenfalls die Erweiterung des „Straßennetzes“ im Gehirn. Besonders interessant ist noch, dass Sie durch körperliche Aktivitäten Ihren ganz eigenen „Gehirndünger“ herstellen können. Durch Bewegung werden bestimmte Proteine produziert, die Wachstum und Verzweigungstätigkeiten der Verbindungsarme zwischen den Nervenzellen zusätzlich fördern. Die Kapazität Ihres Informationsnetzes im Gehirn steigt, geistige Aufgaben können leichter und effizienter von Ihnen bewältigt werden.

Mehr zum Thema „Bewegung und Gehirngesundheit“ im LebeNeo´s Gesundheitsbuch „Bewegung ist Medizin“.
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Wir alle wünschen uns, nicht nur körperlich bis ins hohe Alter fit und leistungsfähig zu bleiben, sondern wir möchten darüber hinaus auch unsere geistige Gesundheit möglichst lange auf ein hohes Niveau halten können. Um das zu erreichen, sollten Sie nicht nur ein Leben lang wissbegierig und neugierig auf Neues sein, sondern Sie sollten sich dazu noch möglichst viel bewegen, am besten draußen an der frischen Luft.

Ihr Gehirn ist trainierbar wie ein Muskel und bei einer Unterforderung reagiert es genauso wie Ihre Muskeln mit „Abbauprozessen“ und damit mit Leistungsminderung. Als anerkannt gilt inzwischen, dass ein „Leben in Bewegung“, gerade in den mittleren Lebensjahren, das Risiko im Alter an Demenz zu erkranken, deutlich reduzieren kann. Bewegung fördert die Stoffwechselleistung des Gehirns, sodass Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gehirn verbessert und schädigende Stoffwechselendprodukte schneller abtransportiert werden können. Je kürzer diese Kontakt mit den empfindlichen Nervenzellen haben, umso besser für deren Gesundheit. Außerdem läuft unter Bewegung, genau wie auch in den Muskelzellen, der Zuckerstoffwechsel der Nervenzellen runder. Insulinresistenzen und Verzuckerungsprozesse, die wichtige Gehirn Eiweiße degenerativ verändern können, wird entgegengewirkt. Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer wird vorgebeugt.

Aber körperliche Bewegung kann noch viel mehr im Gehirn bewirken: Durch körperliche Aktivität werden neue Nervenzellen und auch die Verbindungen unter ihnen neu gebildet. Darüber hinaus entstehen bei körperlicher Aktivität, genauso wie im Muskel- oder Herzgewebe, kleine, neue Blutgefäße zwischen den Zellen, die ebenfalls die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung steigern. Es werden also nicht nur mehr „Straßen“ geschaffen, sie werden auch noch immer weiter ausgebaut, sodass der „Verkehrsfluss“, die Denkleistung, ständig gesteigert werden kann. Gerade im Ausdauersport hat man in dieser Hinsicht sehr gute Ergebnisse erzielt. Und damit ist nicht gemeint, dass Sie fortan jeden Tag 5 oder 10 km joggen müssen. Positive Effekte, die das Gehirn leistungsfähig halten und degenerativen Erkrankungen vorbeugen, werden schon durch sportlich-stramme Sparziergänge erzielt.

Aber auch Sportarten wie Tanzen, Jonglieren und Ballsport wirken positiv auf die Gehirnleistung und stärken Ihre geistige Alltagskompetenz. Das Zusammenwirken von Informationsaufnahme, Nervensystem und Muskeln wird verbessert. Gerade „Überkreuz-Übungen“ beim Jonglieren oder Tanzen fördern das Zusammenspiel von rechter und linker Gehirnhälfte und damit Ihre Koordinationsfähigkeit. Sogenanntes „Dual-Tasking-Training“, wie z.B. „Brain Walking, bei dem mentale Aufgaben mit leichten Bewegungseinheiten kombiniert werden, erweitern Ihre Gehirn-Ressourcen für Mehrfachaufgaben. Des weiteren fördern Übungen aus dem Bereich der „Life Kinetik“ das Gehirn durch ungewohnte koordinative, kognitive und visuelle Aufgaben immer wieder neu heraus und begünstigen damit ebenfalls die Erweiterung des „Straßennetzes“ im Gehirn. Besonders interessant ist noch, dass Sie durch körperliche Aktivitäten Ihren ganz eigenen „Gehirndünger“ herstellen können. Durch Bewegung werden bestimmte Proteine produziert, die Wachstum und Verzweigungstätigkeiten der Verbindungsarme zwischen den Nervenzellen zusätzlich fördern. Die Kapazität Ihres Informationsnetzes im Gehirn steigt, geistige Aufgaben können leichter und effizienter von Ihnen bewältigt werden.

Mehr zum Thema „Bewegung und Gehirngesundheit“ im LebeNeo´s Gesundheitsbuch „Bewegung ist Medizin“.